Zukunft der Banken

5.12. Wer sitzt eigentlich in den Aufsichts- und Verwaltungsräten?

Viele Vorstände versuchen aktuell, ihre Aufsichts- und Verwaltungsräte besser aufzustellen, nachdem sie sich diesem Thema in der Vergangenheit nie aktiv gewidmet hatten.


So wurden Aufsichtsräte in den letzten 30 Jahren nicht als ernsthaftes Gremium betrachtet, das in einer Krise helfen und unternehmerischen Rat geben kann. Damit einhergehend sind die Positionen meist suboptimal besetzt, das heißt, die Räte verfügen nicht über die nötige Ausbildung, um eine Bank steuern zu können. Zusätzlich verfolgen sie meist nicht die Neuerungen und Entwicklungen der internationalen Bankenwelt.

Um den Status Quo zu ändern, setzen Banken und Sparkassen zurzeit darauf, ihre Aufsichtsräte auszubilden.
Es ist allerdings fraglich, ob dieses Vorhaben erfolgreich sein wird. Denn wenn das Grundverständnis einer Bank und Wissen über die Gesamtbanksteuerung fehlen, reichen keine Seminare, um Aufsichtsräte in die Lage zu versetzen, den Instituten zur Seite zu stehen.

Auch die Verwaltungsräte sind nicht angemessen besetzt. Sie bestehen durchschnittlich zu zwei Dritteln aus Politikern. Die restlichen Plätze haben meist Kleinunternehmer inne, die bereits aus dem Berufsleben
ausgeschieden sind. Ähnlich wie bei den Aufsichtsräten, fehlt auch hier zu großen Teilen tiefgreifendes
unternehmerisches und bankenspezifisches Wissen. Erschwerend spielen zudem politische Interessen
eine Rolle.


Kernbanksysteme

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